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Der Glaube von Ibnu ^Asakir

 

 

Im Namen von Allâh, dem Erbarmer, dem Gnädigen

 Das Lob gilt GOTT, Dem Herr der Welten. Möge GOTT den Grad unseres geliebten Propheten Muhammad, den seiner Al (seine Angehörigen) und seiner Gefährten noch mehr erhöhen und seine Gemeinschaft schützen vor dem, was er für sie fürchtet.

 ^Aqidat Ibnu ^Asakir

 Das Erlernen der Religion gehört zu den wichtigsten Handlungen des Gehorsams, welche es verdient, dass man ihr den kostbarsten Teil seiner Zeit widmet. Dies kann nicht anders sein.

 Die beste und nobeste Wissenschaft ist jene, welche die Basis des Glaubens (at-Tawhid) behandelt. Deshalb hat der Prophet sie seinen Gefährten vor den Anwendungsgesetzen (Fiqh) unterrichtet. In seinem Buch, genannt „Misbah az-Zujajah“, hat al Busirijj einen Hadith (Tradition) beglaubigt, der durch Ibnu Majah überliefert wurde, von Jundub Ibn ^Abdu l-Lah, welcher berichtete: „Kurz vor der Pubertät lehrten wir vom Propheten den Glauben und nicht den Qur‘an. Als wir nachfolgend den Qur‘an erlernten stärkte dies unseren Glauben.“

 Wir fanden, dass die Uebersicht von Schajch Fakrud-Din Ibn ^Asakir, bezüglich der Religion, reich an Bedeutung ist trotz seiner Kürze. Durch knappe Ausdrücke und in wenigen Worten hat der Autor den Glauben der Leute der Sunnah und der Jama^ah zusammengefasst, welche durch ein Kind leicht einzuprägen sind und dem Erwachsenen ein Motiv tiefen Nachdenkens bietet. Daher möchten wir unseren Lesern das Schriftstück dieses grossen und bekannten Gelehrten nicht vorenthalten und hoffen, dass auch Ihr viel Nutzen aus seinen Worten ziehen könnt.

 Der Glaube von Ibn ^Asakir

IM NAMEN GOTTES, DES GNAEDIGEN

Der Schajch Fakhrud-Din Sohn von ^Asakir, möge GOTT ihm gnädig sein, hat gesagt:

Wisse, (dass GOTT uns führt) dass es eine Pflicht ist für jeden Mukallaf (Verantwortlichen) zu wissen, dass GOTT, Der Erhabene, Einzigartig in Seiner Herrschaft ist.

 Er hat das ganze Universum geschaffen, die himmlische Welt und die irdische Welt, den Thron (al ^Arsch) und den Schemmel (al Kursijj), die Himmel und die Erde, was sie beinhalten und was zwischen ihnen ist.

 Alle Geschöpfe sind beherrscht durch Seine Macht, selbst das kleinste Partikel bewegt sich nur durch Seinen Willen. Nichts regiert das Universum mit IHM.

 ER hat keinen Partner in Seiner Herrschaft.

 ER ist Der Lebende (Al Hajj). ER ist Der Unvernichtbare (Al Qajjum); ER ist unberührt von Schläfrigkeit und Schlaf.

 ER kennt die verborgenen Dinge und die sichtbaren Dinge. Nichts bleibt IHM verborgen, weder auf der Erde noch im Himmel. ER weiss was auf der Erde und im Meer ist. Kein Blatt fällt ohne, dass ER es weiss. Es gibt kein Samenkorn in der Finsternis der Erde, noch eine grüne Pflanze oder eine vertrocknete ohne, dass dies nicht auf der aufbewahrten Tafel geschrieben steht. Das Wissen GOTTES schliesst alle Dinge ein. ER hat die Anzahl der Geschöpfe vollkommen festgesetzt.

 ER macht was ER will. ER ist Der Mächtige, Der Seinen Willen ausführt.

 IHM gehört die Macht, ER braucht nichts anderes.

 ER ist Der Allmächtige, Der Ewige.

IHM gehört die Herrschaft und die Schöpfung.

ER hat die vollkommenen Eigenschaften.

 Nichts setzt sich Seiner Verordnung entgegen, niemand hindert IHN an SEINER Gabe.

ER macht was ER will und ER erlässt die Gesetze.

Von Seinen Geschöpfen  erwartet ER nicht Gutes und fürchtet nichts Schlechtes.

ER hat keine Verpflichtungen und ist keinem Gesetz unterworfen.

Alle Wohltaten sind durch Seine Gnade und jede Bestrafung ist nur Gerechtigkeit. Man befragt GOTT nicht über das, was ER tut, aber Seine Untertanen werden es sein.

ER existierte vor der Schöpfung, ohne Anfang noch Ende, ohne oben noch unten, ohne rechts noch links, ohne vorne noch hinten. ER ist weder zusammengesetzt noch ein Bestandteil.

Man sagt nicht: Wann hat ER existiert?, weder wo, noch wie war ER?

ER existierte und kein Platz existierte. ER hat die Welten geschaffen und die Zeit festgesetzt, von welcher ER nicht abhängig ist. ER ist nicht in einem Platz.

ER schuf ohne Vermittler. Nichts beschäftigt IHN zum Nachteil einer anderen Sache. Nichts hält IHN von irgend etwas anderem zurück.

Die Vorstellungskraft kann IHN sich nicht vorstellen und der Verstand kann IHN nicht umschreiben. ER übersteigt das Begriffsvermögen.

Nichts ist IHM ähnlich und ER ist der Hörende und Der Sehende.

Lajsa Kamithlihi schaj‘ wa huwa S-Sami^u l-Basir.

 

 

 

Der Glaube von Ibnu ^Asakir
(Erklärung)

 

   Im Namen von Allâh, dem Erbarmer, dem Gnädigen

Das Lob gilt GOTT, Dem Herr der Welten. Möge GOTT den Grad unseres geliebten Propheten Muhammad          noch mehr erhöhen und seine Gemeinschaft vor dem schützen, was Er für sie fürchtet.

 Der Glaube von `Ibn ^Asakir

Der Schajch Fachruddin Sohn von ^Asakir, möge GOTT ihm gnädig sein, hat gesagt:

 Wisse (dass GOTT uns führt), dass es eine Pflicht ist für jeden Mukallaf (Verantwortlicher) zu wissen, dass GOTT, der Erhabene, Einzigartig ist in Seiner Herrschaft.

 ER hat das ganze Universum geschaffen, die himmlische Weit und die irdische Weit, den Thron (Al ^Arsch) und Al Kursijj die Himmel und die Erde, was sie beinhalten und was zwischen ihnen ist.

 Alle Geschöpfe sind beherrscht durch Seine Macht, selbst der kleinste Partikel bewegt sich nur durch Seinen Willen. Nichts regiert das Universum mit IHM.

 ER hat keinen Partner in Seiner Herrschaft.

 ER ist der Lebende (Al Hajj) ER ist der Unvernichtbare (Al Qajjum); ER ist unberührt von Schläfrigkeit und Schlaf.

 ER kennt die verborgenen Dinge und die sichtbaren Dinge. Nichts bleibt IHM verborgen, weder auf der Erde noch im Himmel. ER weiss was auf der Erde und im Meer ist. Kein Blatt fällt, ohne dass ER es weiss. Es gibt kein Samenkorn in der Finsternis der Erde, noch eine grüne Pflanze oder eine vertrocknete, ohne dass dies nicht auf der aufbewahrten Tafel geschrieben steht. Die Kenntnis GOTTES schliesst alle Dinge ein. Er kennt die Anzahl der Geschöpfe.

 ER verwirklicht was ER will. ER ist der Mächtige, Der Seinen Willen ausführt.

 IHM gehört die Macht. ER braucht nichts. ER ist der Unbesiegbare, Der Ewige. IHM gehört die Herrschaft und die Schöpfung. ER hat die vollkommenen Eigenschaften. Nichts kann sich der Ausführung des Willens von GOTT entgegensetzen, niemand hindert IHN an SEINER Gabe. ER macht was ER will und ER erlässt die Gesetze.

 Von Seinen Geschöpfen erwartet ER nichts Gutes und fürchtet nichts, ER hat keine Verpflichtungen und ist keinem Gesetz unterworfen.

 Alle Wohltaten sind dank IHM und jede Bestrafung ist nur Gerechtigkeit. Man befragt GOTT nicht über das, was ER tut, aber Seine Untertanen werden es sein.

 ER existierte vor der Schöpfung, ohne Anfang noch Ende, ohne oben noch unten, ohne rechts noch links, ohne vorne noch hinten. ER ist weder zusammengesetzt noch ein Bestandteil. Man sagt nicht: „Seit wann hat ER existiert?“, weder „Wo ist ER?“, noch „Wie ist ER?“ ER existierte und kein Platz existierte. ER hat die Weiten geschaffen und die Zeit vorbestimmt, von welcher ER nicht abhängig ist. ER ist nicht in einem Platz.

 ER macht jegliche Sache ohne dass etwas ihn davon zurückhalten kann eine andere zu machen.

 ER ist unvorstellbar und der Verstand kann IHN nicht umschreiben. Es ist für unseren Verstand nicht möglich die Wahrheit GOTTES zu kennen.

 Nichts gleicht IHM und ER ist Derjenige, Welcher das vollkommene Hören und Sehen hat.

Erklärung der ^Akidah von Ibn ^Asakir

<< Bismillahir-Rahmanir-Rahim >>

<< Im Namen GOTTES, Des Gnädigen, Des Barmherzigen >>

 Erklärung: ((Im Namen von GOTT)): im Arabischen bedeutet Bismillah, ich beginne durch erwähnen des Namens von GOTT oder auch, der Beginn meiner Handlung findet mit der Zitierung (Erwähnung) des Namen von GOTT statt. ((Der Gnädige)): im Arabischen „Ar-Rahman“ bedeutet: Derjenige, Der ausserordentlich Gnädig ist in diesem Leben sowohl zu den Gläubigen wie zu den Ungläubigen. ((Der Barmherzige)): im Arabischen „Ar-Rahim“ bedeutet derjenige, Der Barmherzig ist zu den Gläubigen.

 Der Schajch Fachruddin Sohn von ^Asakir, möge GOTT ihm gnädig sein, hat gesagt: 

Wisse  (das GOTT uns führt), dass es eine Pflicht für jeden Mukallaf ist zu wissen, dass  GOTT Einzig ist in Seiner Herrschaft.

Erklärung: Man meint mit einzig in Seiner Herrschaft, (im arabischen Sein Mulk) dass ER keinen Partner hat in Seiner Herrschaft. Jeder Mukallaf (Verantwortlicher) muss Kategorisch und ohne jeden Zweifel glauben dass GOTT, Der Erhabene Keine(n) Partner in Seinem Reich hat. D.h., dass dieses Universum Allein GOTT gehört. Nichts regiert es Mit IHM und es gibt keinen anderen GOTT ausser IHM. Der Einzige einmal GOTT zugeordnet will heissen , Derjenige, Der weder einen Partner in Seiner GOTTHEIT hat noch einen...............Der Mukallaf ist der Pupertierte, klaren Verstandes, welcher den Appel zum Islam erhalten hat1 in einer Sprache die er versteht.

 Der Autor (möge GOTT ihn schützen) hat gesagt: 

ER hat das ganze Universum geschaffen, die himmlische Welt und die irdische Welt, den Thron

(al-^Arsch) und den Kursijj, die Himmel und die Erden, das was sich darauf/darin und was

zwischen ihnen ist.

 Erklärung: Er versteht mit himmlischer Welt, das was die Himmel enthalten und mit irdischer Welt, das was sich auf der Erde befindet. So ist alles was sich in dieser Welt befindet, sei dies in den Himmeln oder darüber, auf der erde oder darunter durch die Schöpfung von GOTT, Dem Erhabenen. ER ist es, DER sie aus dem Nichtsein in die Existenz gebracht hat. Dies beinhaltet die taten der Leute ebenso wie auch ihre absichten, da letztere Teil dieser Welt sind. GOTT, DER Erhabene hat in der Sure al-Furqan, 2 gesagt:

 was bedeutet: (Und ER hat alles geschaffen.)

 Die Bedeutung von „was in den Himmeln ist“ ist: die Engel         ;von „was darüber ist“: das Paradies.....; und von “was zwischen den Himmeln und der Erde ist“: der Mond, die Sterne     .

 Was „was auf unserer Erde ist“ betrifft: dies bezeichnet die Menschen    ; und „was unter ihr ist“ bedeutet die Hölle, welche sich unter der siebten Erde befindet.

Der Autor (möge GOTT ihn schützen) hat gesagt:   

Alle Geschöpfe sind durch Seine Macht beherrscht, selbst das kleinste Partikel bewegt sich nur durch Seinen Willen. Nichts regiert das

Universum mit IHM. ER hat keinen Partner in Seiner Herrschaft.

  Erklärung: Der Thron, welches das grösste Geschöpf ist von GOTT ist unter Seiner Herrschaft. Es ist GOTT, Der ihn geschaffen hat und ihn in diesem extrem hohen Ort platzierte. ER ist es DER ihn in dieser Position belässt, so, dass er nicht auf die Himmel und die Erde fällt, welche so total zerstört würden. So ist es also vernunftsmässig vorrangig jede andere Sache als der Thron                                              

In einem Qur`anvers, Sure at-Tawbah, 129 hat GOTT, Der Erhabene gesagt:

was bedeutet: (ER ist Der Herr des gewaltigen Throns)

  Es ist GOTT, Der Erhabenen, Welcher jede Sache lenkt, d.h., dass ER es ist, Der die Dinge schöpft gemäss Seinem Willen und Seinem ewigen Wissen. In diesem Universum, die geringste Bewegung oder Stillstand geschieht durch Seine Vorbestimmung. ER ist es, Der Erhabene, der alles verändert wie Er will, alle Dinge eingeschlossen die Herzen. So, wendet ER dasjenige des Untertanen ab vom guten Glauben oder ER belässt ihn in der Aufrichtigkeit. In der Tat, GOTT, er Erhabenen hat in der Sure al-An^an, 110 gesagt: was bedeutet. (Wir wenden ihre Herzen ab und ihre Sicht).

IM NAMEN GOTTES, DES GNÄDIGEN, DES BARMHERZIGEN

Das Lob gilt GOTT, Dem Herr der Welten. Möge GOTT den Grad unseres geliebten Prophen

Muhammad                , den seiner Al (seine Angehörigen und seiner Gefährten  noch mehr   erhöhen und seine Gemeinschaft vor dem schützen, was Er für sie fürchtet.

Das Erlernen der Religion gehört zu den wichtigsten Handlungen des Gehorsams, welches es verdient, dass man ihm den kostbarsten Teil seiner Zeit widmet. Dies kann nicht anders sein. Der Prophet (dass GOTT seinen Grad noch mehr erhöhe) hat sinngemäss gesagt:“ Derjenige, der einen Weg im Hinblick auf das Erwerben der Wissenschaft (der Religion) einschlägt, GOTT erleichtert ihm einen ins Paradies führenden Weg.“ (Überliefert durch A-Ttirmidhijj)

Die beste und nobelste Wissenschaft ist jene, welche die Basis des Glaubens (A-Ttawhid) behandelt. Deshalb hat der Prophet sie seinen Gefährten vor den Anwendungsgesetzen (Fiqh) unterrichtet. In seinem „Misbah az-Zzujajah“ genannten Buch hat AI-Busirijj einen durch `lbn Majah überlieferten Hadith von Jundub Ibn ^Abdullah beglaubigt, in welchem dieser sagte:“ Kurz vor der Pubertät lehrten wir vom Propheten den Glauben und nicht den Qur'an. Als wir nachfolgend den Qur'an.lehrten, stärkte dies unseren Glauben.“

Wir fanden dass die Übersicht von Schajch Fachruddin `Ibnu ^Asakir, bezüglich der Religion, trotz seiner Kürze reich an Bedeutung ist. Durch knappe Ausdrücke und in wenigen Worten hat der Autor den Glauben der Leute der Sunnah und der Jama^ah zusammengefasst, welche durch ein Kind leicht auswendig zu lernen sind und dem Erwachsenen ein Motiv tiefen Nachdenkens bieten. Überdies hat die Zusammenfassung das Lob der Muslime erhalten. In Anbetracht des Vorerwähnten und mit dem Ziel die Aufgabe der Lehrer und die Verständigkeit der Schüler zu erleichtern, haben wir uns für eine Erklärung dieser Wortlaute entschieden ohne uns aber zu sehr in Kommentaren auszulassen erhalten. In Anbetracht des Vorerwähnten und mit dem Ziel die Aufgabe der Lehrer und die Verständigkeit der Schüler zu erleichtern, haben wir uns für eine Erklärung dieser Wortlaute entschieden ohne uns aber zu sehr in Kommentaren auszulassen.

 

 

Biografischer Auszug des Autors Fachruddin `Ibnu ^Asakir

Der Autor Fachruddin `Abu Mansur ^Abduirrahman 'lbn (Sohn von) Muhammad `lbn Al Hasan`Ibn Hibatullah `lbn ^Abdullah `lbn Al-Husajn, ursprünglich aus Damaskus und bekannt unter dem Namen `lbn ^Asakir, der berühmte schafi^it`ische Rechtsgelehrte.

`Abu Schamah hat gesagt: „Es existierte unter seinen Vorfahren keiner, der den Namen ^Asakir trug, dies ist eher eine bei ihnen verbreitete Benennung, welche von der Abstammung mütterlicherseits des einen oder anderen herkommen könnte.“

Er ist auch der Neffe von Abu Lqasim ^Alijj `Ibn Al- Hasan `Ibn Hibatullah `Ibn ^Asakir, dem Traditionalisten des Scham welcher den Titel eines Hafidh[1][1] trug.

Er kam , wie er dies selbst erwähnte, im Jahre 550 der Hijrah in einer grossen Familie zur Welt. Als Kind zeigte er Interesse für die Wissenschaft. Er lernte beim Qutbuddin Mas^ud A-Nnajsaburijj, welcher ihm seine Tochter zur Frau gab. Desgleichen erhielt er die Wissenschaft von seinem Onkel, dem Hafidh Abu Lqasim, Scharafuddin ^Abdullah `Ibn Muhammad `Ibn `Abu ^Asrun, `Asma `Bint (Tochter von) Muhammad `Ibn Al- Hasan `Ibn Tahir und von seiner Schwester `Aminah `Umm Muhammad, wie auch von anderen..

Mekka, Damaskus und Jerusalem (A1-Quds) gehörten zu den Orten wo er den Hadith lehrte und übermittelte. A-Dhdhahabjji hat in seinem Buch mit dem Titel“ A-Ssijar“ überliefert, dass die Anzahl der renommierten Gelehrten, welche ihn lobten zahlreich waren. Vielmehr noch hat `Ibn A-Ssubkijj[2][2] in seinem Buch „Tabaqatt A-Schschafi^ijjah“ geschrieben. „Er gehörte zu den letzten Gelehrten (unserer Zeit). welche die Wissenschaft anwendeten die sie erlernt hatten.

Ebenso sind seinesgleichen übereinstimmend, um ihm einen hohen Grad im Bereich des Verstandes und der Religion zuzuordnen.

  In seinem Buch "Dhajl-u-Rrawdatajn" schrieb `Abu Schamah: „Um ihm den Posten des Richters zu übertragen, schickte Al-Mu^adhdham ihm einen Boten in der Nacht. Beim Al-Mu^adhdham angekommen empfing ihn letzterer und lies ihn neben sich Platz nehmen. Er nahm nichts von der ihm angebotenen Nahrung an. Zur Beharrlichkeit des Al-Mu^adhdham ihm den Posten des Richters anvertrauen zu wollen, antwortete er, dass er ein Gebet zu verrichten wünsche, um GOTT um Rat zu bitten (d.h. `lsticharah zu machen). Eine Person, welche mit ihm anlässlich dieser Sitzung anwesend war, erzählte mit ('Abu Schamah):“Er nahm den Rückweg und ging nach Hause in einen kleinen Raum der Omejadenmoschee, der in der Nähe des Mihrab der Gefährten liegt. Er blieb die ganze nacht im Gebet in der Moschee, weinend, GOTT anrufend und bittend. Am Morgen als er zu ihm kam, hielt er an seiner Weigerung fest und schlug vor `Ibn Al-harastanijj zu ernennen.“ Befürchtend gezwungen zu werden, bereitete er sich mit seiner Familie für die Reise nach Halab vor, seine Schüler waren ihm schon vorausgereist. Als aber Al-^Adil (König von Halab und Verwandter von Al-Mu^adhdham) sah was sich anbahnte, erbarmte er sich und sie (die Schüler) wurden mit dieser Meldung zurückgeschickt:“ Bestimme jemanden an deiner Stelle.“ Dies geschah durch Al-Haratanijj, welcher also zum Richter ernannt wurde.“ Ende des Zitat

 Wir zitieren eines seiner Gedichte:

Hab Angst wenn des abends mit Hoffnung du erfüllt bist und hoffe, wenn auch morgens du von Furcht gepackt bist. Wie viel Prüfungen hat die Zeit so oft gebracht und mit ihnen die Gnade (von GOTT):“

Er ist der Autor mehrerer Publikationen im Bereich des Fiqh (Anwendungsgesetze) und des Hadith. Er starb am zehnten Tag von Rajab (Mondmonat) im Jahr 620 n.H. Es waren wenige, die nicht seiner Bestattung beiwohnten, welche auf dem Friedhof von Sufis 'in Damaskus stattfand.

`Abu Schamah hat erzählt, dass einer von denen, die bei seinem Tod anwesend war, ihm Folgendes berichteten: „Er verrichtete das Gebet des Dhuhr und danach erkundigte er sich nach dem des ^Asr. Dann, nachdem Wudu` und dem Tachahhud, sagte er sitzend: Ich akzeptiere Allah als GOTT, den Islam als Religion und Muhammad als Prophet. Möge GOTT mich befähigen den Glauben zu deklarieren und möge ER mir gnädig sein, wenn ich allein sein werde in meinem Grab.“ daraufhin sagte er: Wa ^alajkumussalam“,(Antwort auf einen Salam). Da wussten wir, dass die Engel da waren und er verstarb.“ Ende des Zitats.

Sein Tod wurde durch Diarrhö ausgelöst. Möge GOTT ihm gnädig sein.


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